Die Anforderungen an die notwendigen Bandbreiten im Internet steigen rapide schnell. Bisher erhält der Privatkunde das Internet über die so genannte letzte Meile meist über Kupferdoppeladern oder über Koaxialkabel von einem Hauptverteiler ausgehend. Vor allem die Kupferdoppeladern sind in der Bandbreite sehr begrenzt. Leider können die meist alten und störanfälligen Kupferleitungen diesen Anforderungen nicht mehr Stand halten, da dort maximal 18 Megabit pro Sekunde möglich sind.
Um den gestiegenen Breitbandbedarf bewältigen zu können, ist eine Verlegung des Glasfaserkabels näher zum Privatkunden erforderlich. Dabei unterscheidet man verschiedene Ausbaustufen (FttX), die abhängig vom Ort des Glasfasernetzabschlusses sind. Bei Bandbreiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde und mehr können neben schnellem Internet und Telefonie auch Fernsehen und Filme von Online-Videotheken übertragen werden. Über die Telekommunikation hinaus ist ein Glasfaseranschluss auch für Smartmetering, dem intelligenten Zähler für Energie, geeignet.
TeleData hat die Investition in den langfristigen flächendeckenden Glasfaserausbau beschlossen. Dabei wird in drei Phasen vorgegangen:
Hierzu gibt es seit ein paar Jahren verstärkt Vereinbarungen mit Versorgungsunternehmen. Bei der Durchführung von Modernisierungsmaßnahmen wie Nahwärme und Austausch von Wasserleitungen werden nach Möglichkeit bereits Leerrohre für Glasfaserkabel verlegt. TeleData wird im Privatkundenmarkt zukünftig als regionaler Triple Play Anbieter auftreten. Für 2012 sind bereits Glasfasererschließungen in Muntenried II, Löwental und im Konrad-Kümmel-Weg geplant.
